27.10.2026 & 29.10.2026
Traumapädagogik Spezialisierungsveranstaltung für Mitarbeitende der Jugendhilfe
559,00 € zzgl. MwSt.
Die Fortbildung vermittelt grundlegend vertiefendes Wissen zu Entstehung und Symptomen traumatischer Erfahrungen und überträgt dieses auf den Alltag in Wohngruppen. Dabei werden sowohl die Leitungsebene als auch die praktische Arbeit der Mitarbeitenden in den Blick genommen.
PDF zum Download: ausschreibung_traumapaedagogik
Trauma: „Sehen, verstehen, agieren“
Spezialisierungsveranstaltung
Das Thema - Traumapädagogik für Mitarbeitende der stationären Jugendhilfe
In stationären Wohngruppen leben häufig Kinder und Jugendliche, deren Biografien von belastenden und traumatischen Erfahrungen geprägt sind. Fachkräfte und Leitungen stehen damit täglich vor der Herausforderung, Verhalten traumatisierter junger Menschen zu verstehen, Sicherheit herzustellen und den Alltag so zu gestalten, dass er stabilisierend und entlastend wirkt.
Die Fortbildung vermittelt grundlegend vertiefendes Wissen zu Entstehung und Symptomen traumatischer Erfahrungen und überträgt dieses auf den Alltag in Wohngruppen. Dabei werden sowohl die Leitungsebene als auch die praktische Arbeit der Mitarbeitenden in den Blick genommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem kollegialen Austausch zu Praxisfällen und der gemeinsamen Entwicklung von Handlungsoptionen in herausfordernden Situationen. Behandelt werden das Erkennen von Traumatisierungen sowie das angemessene Vorgehen bei einem entsprechenden Verdacht. Ebenso thematisiert werden die Anforderungen, die im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen erfüllt werden sollten, sowie geeignete pädagogische Haltungen und Handlungsmöglichkeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Voraussetzungen einer angemessenen Dokumentation im Bereich traumatisierter Kinder sowie auf den Folgen, die sich für pädagogische Fachkräfte aus der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ergeben können, und möglichen Umgangsweisen damit. Darüber hinaus werden die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder sowie der Umgang mit traumatisierten Elternteilen behandelt.
Zielgruppe
Leitungen stationärer Einrichtungen und Wohngruppen, pädagogische Fachkräfte aus Wohngruppen und anderen stationären Settings der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeitende, die bereits traumapädagogische Vorerfahrungen haben oder ihre Kenntnisse in der Traumapädagogik auffrischen bzw. vertiefen möchten.
Referent:innen
Dipl. Sozialarbeiterin, Traumafachberaterin und Traumapädagogin nach DeGPt Ulrike Stöwer-Veenhof (Kinder in das Zentrum)

Traumafachberater und Traumapädagoge nach DeGPt Christian Stöwer (Kinder in das Zentrum)

Termin
Dienstag, 27.10.26, 14:30 – 18:00 Uhr
Donnerstag, 29.10.26, 14:30 – 18:00 Uhr
Ort
Live-Webinar
Kosten
559 € pro Person zzgl. Umsatzsteuer
Technische Voraussetzungen
PC, Laptop oder Tablet (Handy wird nicht empfohlen.); Internetbrowser (möglichst Chrome)
Das sind die Inhalte unseres Webinars
• Grundlagen traumatischer Erfahrungen: Entstehung, Dynamiken und typische Symptome
• Traumapädagogische Haltungen und Prinzipien für den Alltag in Wohngruppen
• Gestaltung sicherer Beziehungen und sicherer Orte für Kinder und Jugendliche
• Umgang mit herausforderndem Verhalten, Krisen und Eskalationen aus traumapädagogischer Sicht
• Reflexion eigener pädagogischer Muster und Selbstfürsorge der Fachkräfte
• Fallbesprechungen und Fallsupervision: gemeinsame Analyse konkreter Fälle aus der Praxis
• Zusammenarbeit im Team: traumapädagogischer Blick auf Kommunikation und Konflikte
• Leitungsperspektive: traumapädagogische Ansätze in Konzeption, Strukturen und Teamkultur verankern
• Transfer in den Alltag: Entwicklung konkreter Handlungsoptionen und Routinen für die Einrichtungen

