06.10.2026
Neurodivergente Kinder und Schule
119,00 € zzgl. MwSt.
Diese Fachveranstaltung vermittelt vertiefende, praxisorientierte Kenntnisse zur Begleitung und Unterstützung neurodivergenter Kinder und Jugendlicher. Im Fokus stehen insbesondere Kinder und Jugendliche mit ADHS, Autismus-Spektrum-Ausprägungen, PDA-Profilen sowie trauma- und stressbezogenen Belastungen.
Die Teilnehmenden setzen sich mit neurobiologischen und emotionalen Regulationsprozessen auseinander und erhalten ein besseres Verständnis dafür, wie Stress, Anspannung, Überforderung und traumatische Erfahrungen das Verhalten, die Wahrnehmung und die Teilhabe junger Menschen beeinflussen können. Dabei wird verdeutlicht, dass herausforderndes Verhalten nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern häufig Ausdruck individueller Bedürfnisse, Belastungen und fehlender Regulationsmöglichkeiten ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem differenzierten Umgang mit unterstützenden und therapeutischen Maßnahmen. Dazu gehört auch die Einordnung medikamentöser Behandlungsansätze bei ADHS und begleitenden Belastungen. Es wird herausgestellt, dass weder eine grundsätzliche Ablehnung noch eine pauschale Befürwortung von Medikation dem individuellen Bedarf gerecht wird. Stattdessen stehen sorgfältige fachliche Abklärung, eine individuelle Dosierung, mögliche Wechselwirkungen sowie die Kombination mit weiteren pädagogischen, therapeutischen und alltagspraktischen Unterstützungsangeboten im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung stärkt die Fähigkeit, individuelle Belastungssituationen frühzeitig wahrzunehmen, Unterstützung bedarfsgerecht zu planen und Kinder sowie Jugendliche ressourcenorientiert zu begleiten. Sie bietet fachliche Impulse für pädagogische, psychosoziale und therapeutisch begleitende Arbeitsfelder und unterstützt die Reflexion einer wertschätzenden, verständnisvollen und nicht pauschalisierenden Haltung im beruflichen Alltag.
PDF zum Download: ausschreibung_neurodivergenz
Neurodivergente Kinder und Schule
Das Thema
Immer mehr Kinder gelten als „verhaltensauffällig“, dabei geht der Blick allzu schnell auf neurodivergente Kinder und Jugendliche, etwa die mit ADHS oder aus dem Autismus-Spektrum. Schulangst, Schulabsentismus, Burnout, oppositionelles Verhalten & Verweigerung begegnen Lehrkräften, Schulbegleitungen zunehmend häufiger. Und obwohl Studien zeigen, dass es einem beträchtlichen Anteil von Kindern und Jugendlichen nicht gut geht, wächst der Wunsch nach funktionierenden und angepassten Schüler:innen.
Im Mittelpunkt des Webinars stehen die Zusammenhänge zwischen schulischen Herausforderungen wie Burnout, Schulabsentismus und herausforderndem Verhalten sowie neurodivergenten Profilen mit den Schwerpunkten ADHS und Autismus-Spektrum. Darüber hinaus werden konkrete Handlungsstrategien erarbeitet, um neurodivergenten Schüler:innen im schulischen Alltag gezielt zu begegnen und sie wirksam zu unterstützen.
Zielgruppe
Alle Menschen, die mit neurodivergenten Kindern und/oder deren Familien arbeiten und die Herausforderungen rund um schulische Themen besser verstehen und einordnen wollen.
Referentin
Corina Elfe, Kapierfehler

Termin
Dienstag, 06.10.2026, 17:00 – 19:00 Uhr (90 Minuten Vortrag + Zeit für Fragen)
Ort
Live-Webinar
Kosten
119,- € pro Person zzgl. Umsatzsteuer
Technische Voraussetzungen
PC, Laptop oder Tablet (Handy wird nicht empfohlen.); Internetbrowser (möglichst Chrome)
Unsere Leistungen
Diese Fachveranstaltung vermittelt vertiefende, praxisorientierte Kenntnisse zur Begleitung und Unterstützung neurodivergenter Kinder und Jugendlicher. Im Fokus stehen insbesondere Kinder und Jugendliche mit ADHS, Autismus-Spektrum-Ausprägungen, PDA-Profilen sowie trauma- und stressbezogenen Belastungen.
Die Teilnehmenden setzen sich mit neurobiologischen und emotionalen Regulationsprozessen auseinander und erhalten ein besseres Verständnis dafür, wie Stress, Anspannung, Überforderung und traumatische Erfahrungen das Verhalten, die Wahrnehmung und die Teilhabe junger Menschen beeinflussen können. Dabei wird verdeutlicht, dass herausforderndes Verhalten nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern häufig Ausdruck individueller Bedürfnisse, Belastungen und fehlender Regulationsmöglichkeiten ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem differenzierten Umgang mit unterstützenden und therapeutischen Maßnahmen. Dazu gehört auch die Einordnung medikamentöser Behandlungsansätze bei ADHS und begleitenden Belastungen. Es wird herausgestellt, dass weder eine grundsätzliche Ablehnung noch eine pauschale Befürwortung von Medikation dem individuellen Bedarf gerecht wird. Stattdessen stehen sorgfältige fachliche Abklärung, eine individuelle Dosierung, mögliche Wechselwirkungen sowie die Kombination mit weiteren pädagogischen, therapeutischen und alltagspraktischen Unterstützungsangeboten im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung stärkt die Fähigkeit, individuelle Belastungssituationen frühzeitig wahrzunehmen, Unterstützung bedarfsgerecht zu planen und Kinder sowie Jugendliche ressourcenorientiert zu begleiten. Sie bietet fachliche Impulse für pädagogische, psychosoziale und therapeutisch begleitende Arbeitsfelder und unterstützt die Reflexion einer wertschätzenden, verständnisvollen und nicht pauschalisierenden Haltung im beruflichen Alltag.

