08.09.2026
Kinderschutz im Fokus: Gefährdungsmeldung, Wächteramt und Hilfen zur Erziehung
119,00 € zzgl. MwSt.
Im Live-Webinar „Kinderschutz im Fokus: Gefährdungsmeldung, Wächteramt und Hilfen zur Erziehung“ werden die fachlichen, rechtlichen und praktischen Grundlagen für einen professionellen Umgang mit möglichen Kindeswohlgefährdungen vermittelt und vertieft. Im Mittelpunkt steht die Verantwortung der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen des staatlichen Wächteramts sowie die Frage, wie Gefährdungsmeldungen fachlich fundiert, strukturiert und rechtssicher bearbeitet werden.
Die Teilnehmenden setzen sich mit den Voraussetzungen, Abläufen und Anforderungen einer Gefährdungseinschätzung auseinander. Sie bearbeiten, welche gewichtigen Anhaltspunkte auf eine mögliche Gefährdung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls von Kindern und Jugendlichen hinweisen können und wie Beobachtungen, Informationen Dritter sowie Angaben der betroffenen Familien fachlich eingeordnet werden. Dabei steht die gemeinsame Risikoeinschätzung im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte ebenso im Fokus wie eine nachvollziehbare Dokumentation der einzelnen Schritte und Entscheidungen.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die angemessene Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Sorgeberechtigten. Die Fortbildung verdeutlicht, wie Gespräche mit Familien verantwortungsvoll gestaltet werden, ohne den wirksamen Schutz des Kindes oder Jugendlichen zu gefährden. Die Teilnehmenden reflektieren die Balance zwischen dem Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder, dem Schutzauftrag der Jugendhilfe und dem Anspruch junger Menschen auf Schutz, Förderung und eine gewaltfreie Erziehung.
Darüber hinaus werden die Handlungsmöglichkeiten im Zusammenwirken von Jugendamt, Allgemeinen Sozialen Diensten, Pflegekinderdiensten, freien Trägern und weiteren beteiligten Fachstellen behandelt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über präventive Unterstützungsangebote sowie über Hilfen zur Erziehung als geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung familiärer Situationen und zur Abwendung von Gefährdungen. Dabei werden ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfeformen sowie deren Bedeutung im jeweiligen Einzelfall berücksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Familiengericht. Es wird erarbeitet, unter welchen Voraussetzungen die Anrufung des Familiengerichts erforderlich wird, welche Rolle familiengerichtliche Maßnahmen im Kinderschutz haben und wie die Zusammenarbeit mit Sorgeberechtigten im Rahmen gerichtlicher Verfahren gestaltet werden kann. Praxisnahe Beispiele unterstützen die Teilnehmenden dabei, Handlungssicherheit für die Einschätzung komplexer Situationen, die Planung geeigneter Interventionen und die Entwicklung tragfähiger Schutzkonzepte zu gewinnen.
PDF zum Download: ausschreibung_kinderschutz_im_fokus
Kinderschutz im Fokus:
Gefährdungsmeldung, Wächteramt und Hilfen zur Erziehung
Das Thema
Eine zentrale Aufgabe der Jugendhilfe ist der Umgang mit Gefährdungsmeldungen im Rahmen der Ausübung des staatlichen Wächteramts. Die Fortbildung zielt darauf ab, in der Jugendhilfe tätige Personen eine Auffrischung ihrer Kenntnisse und Sicherheit im Umgang mit den rechtlichen Anforderungen zu geben. Hierbei steht insbesondere auch die Schnittstelle der Jugendhilfe nach SGB VIII und den familienrechtlichen Vorgaben im Fokus.
Zielgruppe
Mitarbeitende in Jugendämtern, Mitarbeitende bei Trägern der freien Jugendhilfe, Mitarbeitende im ASD und PKD, Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen Verfahrenslotsinnen und Verfahrenslotsen, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger.
Referentin
Regina Scherf, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht, Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen

Termin
Dienstag, 08. September 2026, 9:00 bis 11:00 Uhr (90 Minuten Vortrag + Zeit für Fragen)
Ort
Live-Webinar
Kosten
119,- € pro Person zzgl. Umsatzsteuer
Technische Voraussetzungen
PC, Laptop oder Tablet (Handy wird nicht empfohlen.); Internetbrowser (möglichst Chrome)
Unsere Leistungen
Im Live-Webinar „Kinderschutz im Fokus: Gefährdungsmeldung, Wächteramt und Hilfen zur Erziehung“ werden die fachlichen, rechtlichen und praktischen Grundlagen für einen professionellen Umgang mit möglichen Kindeswohlgefährdungen vermittelt und vertieft. Im Mittelpunkt steht die Verantwortung der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen des staatlichen Wächteramts sowie die Frage, wie Gefährdungsmeldungen fachlich fundiert, strukturiert und rechtssicher bearbeitet werden.
Die Teilnehmenden setzen sich mit den Voraussetzungen, Abläufen und Anforderungen einer Gefährdungseinschätzung auseinander. Sie bearbeiten, welche gewichtigen Anhaltspunkte auf eine mögliche Gefährdung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls von Kindern und Jugendlichen hinweisen können und wie Beobachtungen, Informationen Dritter sowie Angaben der betroffenen Familien fachlich eingeordnet werden. Dabei steht die gemeinsame Risikoeinschätzung im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte ebenso im Fokus wie eine nachvollziehbare Dokumentation der einzelnen Schritte und Entscheidungen.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die angemessene Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Sorgeberechtigten. Die Fortbildung verdeutlicht, wie Gespräche mit Familien verantwortungsvoll gestaltet werden, ohne den wirksamen Schutz des Kindes oder Jugendlichen zu gefährden. Die Teilnehmenden reflektieren die Balance zwischen dem Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder, dem Schutzauftrag der Jugendhilfe und dem Anspruch junger Menschen auf Schutz, Förderung und eine gewaltfreie Erziehung.
Darüber hinaus werden die Handlungsmöglichkeiten im Zusammenwirken von Jugendamt, Allgemeinen Sozialen Diensten, Pflegekinderdiensten, freien Trägern und weiteren beteiligten Fachstellen behandelt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über präventive Unterstützungsangebote sowie über Hilfen zur Erziehung als geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung familiärer Situationen und zur Abwendung von Gefährdungen. Dabei werden ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfeformen sowie deren Bedeutung im jeweiligen Einzelfall berücksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Familiengericht. Es wird erarbeitet, unter welchen Voraussetzungen die Anrufung des Familiengerichts erforderlich wird, welche Rolle familiengerichtliche Maßnahmen im Kinderschutz haben und wie die Zusammenarbeit mit Sorgeberechtigten im Rahmen gerichtlicher Verfahren gestaltet werden kann. Praxisnahe Beispiele unterstützen die Teilnehmenden dabei, Handlungssicherheit für die Einschätzung komplexer Situationen, die Planung geeigneter Interventionen und die Entwicklung tragfähiger Schutzkonzepte zu gewinnen.

