15.09.2026
Umgangsrecht, Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschluss

119,00  zzgl. MwSt.

Im Live-Webinar „Umgangsrecht, Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschluss“ werden die fachlichen und rechtlichen Grundlagen des Umgangsrechts im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt und vertieft. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen, unter denen Umgangskontakte zwischen einem Kind und Elternteilen sowie weiteren Bezugspersonen eingeschränkt, ausgestaltet oder ausgeschlossen werden können.

Die Teilnehmenden erhalten einen praxisorientierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Kriterien bei der Bewertung von Umgangsregelungen. Dabei wird insbesondere die Bedeutung des Kindeswohls als maßgeblicher Prüfungsmaßstab behandelt. Der Wille des Kindes wird als wesentlicher Gesichtspunkt in Entscheidungs- und Beratungsprozessen eingeordnet, ohne als allein ausschlaggebendes Kriterium zu gelten.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden mögliche Anlässe, Abwägungsprozesse und Handlungsmöglichkeiten bei Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschlüssen erarbeitet. Darüber hinaus werden Aspekte der Beratung von Beteiligten sowie der fachlichen Begleitung von Umgangskontakten aufgegriffen. Die Veranstaltung bietet Raum für die Klärung von Fragen und die Übertragung der Inhalte auf Fälle aus der beruflichen Praxis.

Ergänzend werden die unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der im Verfahren beteiligten Fachkräfte betrachtet. Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungssicherheit für Beratung und Einschätzung in konfliktbelasteten Umgangssituationen. Im Fokus stehen eine sorgfältige fachliche Dokumentation, die nachvollziehbare Begründung von Empfehlungen sowie die kindeswohlorientierte Zusammenarbeit mit Eltern, weiteren Bezugspersonen und beteiligten Institutionen.

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Artikelnummer: 2810543_2026-09-15 09:00:00 Kategorie: Schlagwort:

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Umgangsrecht, Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschluss

Das Thema
Das Umgangsrecht ist ein elementares Recht eines Elternteils, bei dem das Kind nicht seinen Lebensmittelpunkt hat. Aber auch andere Bezugspersonen eines Kindes können ein Umgangsrecht haben. Dieses Recht darf nur in besonders geregelten Fällen eingeschränkt oder ausgeschlossen werden. Die Fortbildung zielt darauf ab, in der Jugendhilfe tätige Personen eine Auffrischung ihrer Kenntnisse und Sicherheit im Umgang mit den rechtlichen Voraussetzungen einer Umgangseinschränkung oder eines Umgangsausschlusses zu geben. Hierbei spielt insbesondere auch der Wille des Kindes eine maßgebliche, aber nicht allein entscheidende Rolle.

Zielgruppe
Mitarbeitende in Jugendämtern, Mitarbeitende bei Trägern der freien Jugendhilfe, Mitarbeitende im ASD und PKD, Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen, Verfahrenslotsinnen und Verfahrenslotsen, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger.

Referentin
Regina Scherf, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht, Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen

Termin
Dienstag, 15. September 2026, 9:00 bis 11:00 Uhr (90 Minuten Vortrag + Zeit für Fragen)

Ort
Live-Webinar

Kosten
119,- € pro Person zzgl. Umsatzsteuer

Technische Voraussetzungen
PC, Laptop oder Tablet (Handy wird nicht empfohlen.); Internetbrowser (möglichst Chrome)

Unsere Leistungen
Im Live-Webinar „Umgangsrecht, Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschluss“ werden die fachlichen und rechtlichen Grundlagen des Umgangsrechts im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt und vertieft. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen, unter denen Umgangskontakte zwischen einem Kind und Elternteilen sowie weiteren Bezugspersonen eingeschränkt, ausgestaltet oder ausgeschlossen werden können.

Die Teilnehmenden erhalten einen praxisorientierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Kriterien bei der Bewertung von Umgangsregelungen. Dabei wird insbesondere die Bedeutung des Kindeswohls als maßgeblicher Prüfungsmaßstab behandelt. Der Wille des Kindes wird als wesentlicher Gesichtspunkt in Entscheidungs- und Beratungsprozessen eingeordnet, ohne als allein ausschlaggebendes Kriterium zu gelten.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden mögliche Anlässe, Abwägungsprozesse und Handlungsmöglichkeiten bei Umgangsbeschränkungen und Umgangsausschlüssen erarbeitet. Darüber hinaus werden Aspekte der Beratung von Beteiligten sowie der fachlichen Begleitung von Umgangskontakten aufgegriffen. Die Veranstaltung bietet Raum für die Klärung von Fragen und die Übertragung der Inhalte auf Fälle aus der beruflichen Praxis.

Ergänzend werden die unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der im Verfahren beteiligten Fachkräfte betrachtet. Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungssicherheit für Beratung und Einschätzung in konfliktbelasteten Umgangssituationen. Im Fokus stehen eine sorgfältige fachliche Dokumentation, die nachvollziehbare Begründung von Empfehlungen sowie die kindeswohlorientierte Zusammenarbeit mit Eltern, weiteren Bezugspersonen und beteiligten Institutionen.

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